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"Der Verschollene" ist der erste Roman von Franz Kafka und wurde 1927 veröffentlicht. Der Roman erzählt die Geschichte des Karl Rossmans und seine Reise durch Amerika. Seine Fahrt beginnt in New York, wann er in dem New York Hafen ankommt. In dem Roman ist der Hafen ein wichtiger Ort, weil es ein Schwellen-Ort ist, der nicht nur wo wir Karls Angst über Amerika sehen können, aber es ist auch der Platz Karls metaphorischen Tod.

Der Roman beginnt mit Karls Ankunft in Amerika, wann Karl erst in dem New York Hafen angekommen ist. Auf den ersten Blick des New Yorks gab es die Freiheitsstatue, die als hoch mit einem Schwert in ihrem Arm beschrieben ist. Nach seiner Ankunft ging Karl wieder in das Schiff, um seinen Regenschirm zu holen. Hier traf er den Heizer, der Karl durch das Schiff folgte. Durch diese Reise in dem Schiff mit dem Heizer ging Karl in ein Zimmer mit großen Fenster und sah er dem Hafen wieder an. Er sah andere große Schiffe mit langen Flaggen,dass wie “vor lauter Schwere zu schwanken” schienen (25). Hinter dem Meer und den Schiffen sah Karl, was er als New York umschrieb, Wolkenkratzer “mit hunderttaussend Fenstern" (25).

Das nächste Mal, das wir von dem Hafen hören, reiste Karl mit seinen neuen Freunden Delamarche und Robinson. Hier lernen wir mehr über diesen Hafen. Er ist der größte Hafen in der Welt und hat eine Brücke, die zwischen New York und Boston läuft. Als Karl in dem Schiff war, um New York zu verlassen, kriegte Karl ein neues Perspektive des New Yorks und den Hafen. Aus dem Schiff schien New York “leer und nutzlos” (101).

Die Darstellung des Hafens ist sehr komisch. Erst die Beschreibung der Freiheitsgöttin falsch ist, weil die Statue kein Schwert trägt. Die Statue hat tatsächlich eine Taschenlampe in der rechten Hand und eine Tafel in der linken. Auch gibt es keine Brücke zwischen New York und Boston. Alle die Brücken in dem Hudson River verbinden Städte in New York, oder New York mit New Jersey.Diese Fehler sind keine wirkliche Überraschung, weil Kafka niemals in Amerika gereist ist. Aber ich glaube, dass Kafka absichtlich diese “Fehler” gemacht habe, weil sie die Handlung des Romans unterstützen. Die schreckliche und machtvolle Freiheitsstatue reflektiert Karls Machtlosigkeit in und Angst vor Amerika. Das erste Bild des New Yorks ist die Freiheitsstatue. Die Statue trägt ein Schwert, das ein Symbol der Gewalt ist. Karl glaubt auch, dass Amerika gefährlich ist. Er ist auch machtlos in Amerika, weil er ein Ausländer ist und seine Reise wirklich eine Strafe von seinen Eltern ist.

Am Anfang der Geschichte hat Karl Angst vor Amerika. Als Karl in Amerika angekommen ist, scheint es, dass er keine Absicht das Schiff zu abgegangen ist. Er ist in dem Schiff wieder gegangen und hat er seinen teueren Koffer verlassen. Er sagte, dass er sein Regenschirm wiederholen muss, aber das war nicht sein normales Handeln während der Fahrt. Während der Reise hat er seinen Koffer so stark beobachtet, weil er Angst und Fremdenfeindlichkeit hat. Er befürchtete, dass einem Slowacke seinen Koffer stehlen würde, aber am Hafen war der Koffer unwichtig. Er ist auch mit dem Heizer freundlich gewesen. Karl fühlte sich heimisch mit dem Heizer, der sich rassistisch äußerte und der ein Deutscher ist. Wann er später durchs große Fenster schaute und die Wellen in des Meers sah, schlug Karl das Herz, obwohl er das Meer die ganze Fahrt gesehen hat (15). Hier vorgestellt Karl, wo in den Schiffen die Salutschüsse erklangen. Wieder haben wir ein gewalttätiges Bild, weil Salutschüsse nur erklingen, wenn es einen Kampf während eines Kriegs gibt. Am Hafen gibt es auch eine Gegenüberstellung zwischen Kleinheit und Größe. Diese großen Dinge sind das Gegenteil von Karl und mit dieser Gegenüberstellung sieht man ein, wie machtlos Karl ist. Die Statue wurde als “so hoch” beschrieben. In der gleichen Szene wurde Karl als nur jemand in einen gleichgültigen Menschenmenge beschrieben.

Der Hafen ist auch wichtig, weil es das Thema Liminalität im Roman ein führt. Liminalität ist ein großes Thema der Geschichte und der Hafen ist ein Schwellen-Ort. Der Hafen ist ein vorübergehender Ort. Es ist der Platz zwischen Heimat und das Fremde. Wir können das auch sehen, mit Karls Gefuhle uber den Hafen. Am Hafen fühlt Karl sich gemütlich und in Gefahr. Karl hat Angst vor den Hafen und Meer am Anfang den Roman. Er will in dem Schiff bleiben, weil wenn er das Schiff verlässt, würde er wirklich in Amerika sein. Er konnte mit dem Heizer seine “Ankunft” verschieben. Aber, er fühlt sich auch heimisch mit dem Heizer und besorgt, wenn er aus dem Fenster schaut. Später wann Karl mit Delamarche und Robinson reiste, war das Meer jetzt ein Trost. Es repräsentiert seine Moglichkeit nach Hause zurückzukehren (100). Karl will New York nicht verlassen, weil er nicht weit von dem Hafen sein will.

Hier benutzt Kakfa das Meer als ein Symbol der Endgültigkeit. Das Meer symbolisiert die Gelegenheit für Rückkehr und wenn Karl davon weg ist, fällt diese Gelegenheit fort. Kafka benutzt dieses Symbol auch in seinen anderen Geschichten, zum Beispiel “Das Urteil” und “Der Fährmann”. In beide Geschichte, ist Wasser ein Schwellen-Ort zwischen Leben und Tod. In ‘Das Urteil”, Georg Bendemann begeht Selbstmord mit Wasser. Eine Interpretation der “Der Fährmann” kann sein, dass der Mann ein Reise zu dem Jenseits macht. Es gibt mythische Geschichte mit einem Fährmann, der Menschen hilft Nachleben zu gehen.

Zwischen der Fährmann und "Der Verschollene"gibt es wirklich manche Verbindungen. Beide Männer machen Reise mit Schiffe und beide haben die Hilfe von einem alten Mann. Karl hat auch einen metaphorischen Tod. Karl Rossman aus Prag “stirbt” am Anfang dem Roman. Der Rest des Romans ist Karl ein Schwellen-Identität. Er ist nicht Amerikaner, aber er ist nicht mehr Karl aus Prag. Sein Leben und Identität in Prag ist für immer weg, wenn er nach Amerika geht. Seine Träume, Kultur, und Sprache sind alle weg. Wir können das auch in dem Roman sehen. Karl verliert langsam sein Identität und am Ende hat er einen ganzen neuen Name.

Karls Angst am Anfang den Roman ist verständlich, weil er jetzt in dem Fremd ist und sein Vorleben vorbei ist. Seine Reise symbolisiert seinen neuen Anfang und der Tod seines altes Lebens. In diesen Roman spricht Kafka nicht nur über Karls Existenz, aber über der Existenz allen Einwanderer, die machtlos in neues Land gehen, und Sehnsucht nach die Heimat haben.

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